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Energiepreise bilden sich auf internationalen Märkten aus Angebot und Nachfrage. Der Krieg im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus – einem der wichtigsten Seewege für Öl und Flüssigerdgas (LNG) aus der Golfregion – sorgen momentan für viele Unsicherheiten, Risikoaufschläge und Angebotsverknappungen. Als Folge sind Gas und Öl binnen kurzer Zeit im Einkauf deutlich teurer geworden. Für die Endverbraucher in Deutschland machte sich das bereits an den Tankstellen bemerkbar. Um den Markt etwas zu stabilisieren, beteiligt sich Deutschland nun an einer international koordinierten Freigabe von Erdöl und gibt einen Teil der nationalen Ölreserve frei. Die Bundesregierung hat zudem einen Krisenstab eingerichtet, der die Lage auf den Öl-, Gas- und Strommärkten genau beobachtet und bei Bedarf weitere Maßnahmen vorbereiten soll.
Nein, die zuverlässige Versorgung mit Strom und Gas ist weiterhin gesichert. Hier besteht kein Grund zur Panik. Die Herausforderung liegt momentan „nur“ in den gestiegenen Einkaufspreisen, nicht in einem drohenden Ausfall der Versorgung.
Davon muss im Moment noch niemand ausgehen. Kurzfristige Preisschocks münden nicht automatisch in eine neue, dauerhafte Energiekrise.
Generell gehen die Stadtwerke Dreieich bei der Beschaffung sehr strategisch vor und sichern einen Großteil ihrer Energiemengen langfristig ab, um genau solche Preisschwankungen abzufedern und ihren Kunden auch in turbulenten Zeiten wie diesen eine sichere Versorgung zu stabilen Preisen bieten zu können. Deshalb müssen sich Stadtwerke-Kunden auch aktuell keine Sorgen um steigende Gas- oder Strompreise machen. Allerdings ist momentan noch völlig unklar, wie lange der Nahost-Konflikt andauert, wie stark die Preise am Energiemarkt noch steigen werden oder wann sich die Situation wieder entspannt. „Wir beobachten die Lage an den Märkten deshalb sehr genau und engmaschig und passen unser Portfoliomanagement entsprechend an, um Risiken zu minimieren. Kurz, wir setzen natürlich alles daran, die Preise für unsere Kundinnen und Kunden auch zukünftig fair und bezahlbar zu halten“, so Vladan Vujić, Leitung Vertrieb & Services von den Stadtwerken Dreieich.
Höhere Großhandels-Gaspreise führen zeitverzögert meist auch zu höheren Großhandels-Strompreisen. Doch auch hier müssen Kunden der Stadtwerke Dreieich bisher keine Preisanpassungen befürchten.
Es lohnt sich immer, seinen individuellen Energieverbrauch auf den Prüfstand zu stellen. Denn jede Kilowattstunde Energie, die wir nicht verbrauchen, kostet uns auch nichts. Ob in der Küche, im Bad oder beim Streamen und Surfen – oft lässt sich schon mit kleinen Verhaltensänderungen viel erreichen. Ganz ohne auf Komfort zu verzichten.
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