Trinkwasserinformationen
Förderung Für das Wasserwerk am Schlesienweg stammt das gewonnene Rohwasser aus acht Brunnen, die sich im Waldgebiet nordöstlich des Wasserwerkes zwischen Sprendlingen und Neu-Isenburg befinden. Zum Teil korrespondieren diese Brunnen mit denen der Stadtwerke Neu-Isenburg. Zwei der acht Brunnen wurden 1952 bzw. 1956 angelegt, während die restlichen sechs Brunnen Anfang bis Mitte der 60er Jahre gebohrt wurden; mit Bohrtiefen von 50 bis 90m. Ihre Fördermenge liegt zwischen 70 und 160m³ pro Stunde. Aus diesem Brunnen können die Stadtwerke - entsprechend der genehmigten Entnahmehöhe - bis zu 2,04 Mio. m³ Rohwasser pro Jahr für das Wasserwerk entnehmen. Auch für die nächsten Jahrzehnte ist die Wasserversorgung durch diese Brunnen sichergestellt. Aufbereitung des Rohwassers Auf Grund der vorhandenen Gegebenheiten wird das Rohwasser im Wasserwerk in den folgenden Schritten aufbereitet:
Das bedeutet im Einzelnen:
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Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel (PBSM) Gemäß einem Erlass des Hessischen Ministeriums für Umwelt und Reaktorsicherheit und des Hessischen Sozialministeriums vom 29.05.1989 soll das Wasser im Kreis Offenbach vordringlich auf folgende Wirkstoffe untersucht werden.
Atrazin, Isoproturon, Bentazon, Mecoprop (MCPP), Chlortoluron, Metribuzin. Eine vollständige Untersuchung auf die z.Zt. zugelassenen bzw. verwendeten ca. 250 Wirkstoffe in ca. 950 PBSM ist momentan weder möglich noch sinnvoll. Um frühzeitig auf eventuell positive Befunde reagieren zu können, werden jedoch vom ZWO weit mehr als die empfohlene Wirkstoffe regelmäßig in Wasseruntersuchungen beauftragt, wie untenstehende Liste zeigt:
Alpha-HCH
Ametryn Atrazin Bentazon Beta-HCH Bromacil Carbonfuran Chloridazon Chlortoluron 2,4-D 2,4-DB Dimethoat Delta-HCH Desenthyatrazin Desethylterbuthylazin Metazachlor Methabenzthiazuron
Methoprotryn Methylparathion Metobromuron Metolachlor Metribuzin Pendimethalin Phenmedipham Propazin Sebuthylazin Simazin Terbutryn Terbuthylazin 2,4,5-T PBSM-Grenzwert nach TVO Anlage 2: Einzelsubstanz: 0.1 µg/l |
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Förderung und Aufbereitung